Veganer Wikingertopf mit Hackbällchen & Kartoffeln

Wir tippen mal, dass der ein oder andere von euch den Wikingertopf noch aus Omas Küche kennt: ein dampfender Topf mit cremiger weißer Soße, kleinen Fleischbällchen, Karotten und Erbsen – und fast immer war da eine Tüte im Spiel. Unser Interesse ist also deshalb schon riesig, da Tüten-Gerichte in der Regel nicht vegan sind, nicht unbedingt Teil unserer Kindheit waren und wir sie daher niiiie probieren konnten. Tja, und wenn wir jetzt recherchieren, lesen wir all die Berichte der Menschen, die nostalgisch von diesen Kindheitsgerichten schwärmen. Fies!

Und da wir ja generell ein großes Herz für Klassiker von früher haben, stand nun endlich auch der Wikingertopf auf unserer Liste – aber ohne Tüte und tierische Produkte, ist ja klar.

Wikingertopf ohne Tüte: Geht das überhaupt?
Ja, und um ehrlich zu sein, geht es eigentlich genauso schnell. Der Wikingertopf ist für viele ein echter Kindheitsklassiker – wobei „klassisch“ hier vor allem bedeutete: Fix-Tüte auf, Wasser rein, Hackbällchen formen, fertig. Praktisch, keine Frage. Aber wir wollten wissen, ob man dieses Wohlfühl-Feeling auch ohne Tüte, ohne tierische Zutaten und ohne Zusatzstoffe hinbekommt. Spoiler: Yes, you can. Im Endeffekt besteht das Gericht ja nur aus einer weißen Soße, Karotten, Erbsen und Fleischbällchen. Also wirklich nicht kompliziert.

Und wieso heißt er jetzt Wikingertopf?
Der Name „Wikingertopf“ klingt nach jahrtausendealtem Überlieferungsgut, ist aber tatsächlich ein modernes deutsches Familiengericht. Die Wikinger kochten zwar rustikale Eintöpfe aus allem, was Feld und Meer hergaben – aber Sahnesoße und Hackbällchen waren dann doch eher nicht ihr Ding.

Was steckt in unseren Frikadellen?
Für die Frikadellen setzen wir auf die Linsen-Burger von Bauck Mühle. Die sind auf Basis roter Linsen, 100 % bio und sojafrei – keine langen Zutatenlisten, keine Zusatzstoffe. Als Marktführer für Bio-Halbfertiggerichte hat Bauck Mühle außerdem die Logistik im Griff: die Packungen sind ohne Kühlung lange haltbar und klimaschonend produziert und verpackt. Perfekt für euren Vorratsschrank!
Die Zubereitung ist super entspannt: heißes Wasser zur Trockenmischung geben, formen, anbraten – fertig. Oder im Airfryer bei 180 °C für circa 15 Minuten backen – sogar ganz ohne Öl.

Kann ich auch etwas vorbereiten?
Bedingt. Die Soße lässt sich gut vorbereiten und aufwärmen, die Frikadellen sollten jedoch frisch gebraten werden – sonst werden sie weich durch das lange Liegen in der Soße. Ihr könnt die Frikadellen aber auch separat lagern und erst kurz vor dem Servieren in die aufgewärmte Soße geben.

R1041 - Bauck Mühle - Veganer Wikingertopf
R1041 - Bauck Mühle - Veganer Wikingertopf
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Veganer Wikingertopf

4 Portionen
40 Minuten

Zutaten

Für den Wikingertopf:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Karotten
  • 2 EL vegane Butter
  • 1 EL Mehl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml vegane Kochsahne
  • 150 g TK-Erbsen
  • 1 TL Senf
  • 3 EL Hefeflocken
  • Muskat
  • Salz
  • Pfeffer

Für die Frikadellen:

Außerdem:

  • 1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • Petersilie zum Servieren

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln schälen, in Spalten schneiden und in einen Topf geben. Mit kaltem Wasser bedecken, salzen und einmal aufkochen lassen. Danach bei mittlerer Hitze circa 20 Minuten kochen lassen, bis sie gar sind. Anschließend abgießen und warmhalten.

  2. In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Karotten schälen und in Scheiben schneiden.

  3. Die veganen Frikadellen nach Packungsanleitung zubereiten und in etwas Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze goldbraun anbraten. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. Alternativ können die veganen Frikadellen auch im Airfryer bei 180 °C circa 15 Minuten gebacken werden.

  4. In derselben Pfanne die vegane Butter erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Karotten bei mittlerer Hitze circa 5 Minuten anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.

  5. Mehl über das Gemüse stauben und circa 1 Minute unter Rühren anrösten. Mit Gemüsebrühe und veganer Kochsahne ablöschen und gut verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Kurz köcheln lassen, bis die Soße etwas andickt.

  6. TK-Erbsen dazugeben und weitere 3–4 Minuten köcheln lassen, bis die Erbsen gar sind. Mit Senf, Hefeflocken, Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. Die gebratenen Frikadellen in die Soße setzen.

  7. Die Kartoffeln zusammen mit dem Wikingertopf servieren und mit frischer Petersilie garnieren.

R1041 - Bauck Mühle - Veganer Wikingertopf
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