Vegane Deep Dish Pizza vom Blech mit Salami & Peperoni
Diese Deep Dish Pizza vom Blech ist ein echter Crowd-Pleaser. Eine was? Crowd-Hä? Falls euch das zu viele Buzzwords in einem Satz waren, einmal durchatmen, wir gehen alles Schritt für Schritt durch:
Was ist eigentlich eine Deep Dish Pizza?
Deep Dish Pizza ist, vereinfacht gesagt, Pizza mit mehr von allem. Mehr Teig, mehr Käse, mehr Soße – gebacken in einem tiefen Blech oder einer Form statt auf einem flachen Pizzastein. Entstanden ist der Stil in Chicago, wo in den 1940er-Jahren die erste Deep Dish Pizza das Licht der Welt erblickte. Seitdem hat er sich weiterentwickelt und regional aufgefächert: Die Chicagoer Variante ist eher eine Art herzhafter Kuchen mit hohem Rand und viel Füllung, während die Blechvariante – wie unsere hier – flacher, luftiger und focaccia-ähnlicher daherkommt. Was alle Deep Dish Pizzen gemeinsam haben: Der Teig ist der Star, die Taylor Swift, unter den Bestandteilen. Er bekommt durch das Blech und das großzügige Öl unten eine knusprige, fast frittierte Unterseite, während er innen schön weich und fluffig bleibt. Kurz gesagt – das Gegenteil von dünn und kross, wie man es also eigentlich von einer typisch italienischen Pizza kennt.
Was brauche ich für eine Deep Dish Pizza?
Neben den Zutaten benötigt ihr unbedingt ein Backblech für die Pizza, je tiefer, desto besser. Wir haben das Easy2Clean Backblech von AEG verwendet, denn das hat eine Keramikbeschichtung, an der Speisen einfach nicht haften – das bedeutet: kein Backpapier, kein Ankleben, super schnelle Reinigung. Nach dem Backen reichen ein feuchtes Tuch, warmes Wasser und ein Tropfen Spülmittel. Wer schon mal eine käsige Ofenpizza von einem normalen Blech geschrubbt hat, weiß, was das wert ist.
Danach wandert die Pizza in euren Ofen. Im Büro haben wir ja den AEG 9000 Dampfbackofen mit großem Touch-Display, cleanem Design und das Beste: keinen Ritzen zwischen Knöpfen, in denen sich Mehlstaub und Pizzakäse verstecken können. Außerdem hat er einen KI-Rezept-Assistenten. Ihr könnt dieses Rezept also einfach per Link in der AEG App an den Ofen senden, und die KI optimiert Temperatur, Zeit und Betriebsart automatisch. Und wer den Ofen nach dem Backen reinigen möchte, nutzt die Dampfreinigung – die verbraucht bis zu 95 % weniger Energie als eine klassische Pyrolyse-Reinigung.
Neben dem Backblech (47 x 39 Zentimeter) und einem Ofen braucht es kein Sonderzubehör. Der Teig ist absichtlich weich und klebrig, ähnlich wie Focaccia-Teig, und braucht etwas Zeit zum Gehen – dafür ist die aktive Arbeitszeit mit rund 40 Minuten sehr überschaubar.
Welche Toppings passen?
Vegane Salami ist unser Favorit, aber die Deep Dish Pizza vom Blech ist auch eine hervorragende Vorlage für andere Beläge. Toll sind zum Beispiel auch eingelegte Jalapeños oder rote Zwiebeln, geröstetes Gemüse aus dem Ofen, veganer Schinken oder Speck, karamellisierte Zwiebeln oder eine weiße Variante ohne Tomatensoße, dafür mit veganem Ricotta und frischen Kräutern.
Das Chili-Honig-Öl am Ende bringt Schärfe, Süße und Frische auf einmal, wir lieben das ja sehr. Aber wenn ihr nicht so gern scharf esst, dann könnt ihr es natürlich auch einfach weglassen.
Für welche Anlässe eignet sich eine Deep Dish Pizza?
Sie lässt sich wunderbar vorbereiten (Teig und Soße am Vortag) und kommt in einer Portion für 8 Personen aus dem Ofen. Damit eignet sie sich perfekt für Geburtstage, Spieleabende, entspannte Dinnerpartys oder einfach den nächsten Filmabend, bei dem man etwas mehr rausholen möchte als Tiefkühlpizza.
Gibt es Shortcuts?
Uhja! Wer weniger Zeit hat, kann Folgendes abkürzen:
1. Teig: Fertig-Pizzateig aus dem Kühlregal funktioniert, ergibt aber eine weniger luftige Kruste. Besser: den Teig am Vorabend ansetzen und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen – das ist der einfachste Weg zu mehr Aroma ohne mehr Aufwand.
2. Soße: Eine gute Fertig-Pizzasoße aus dem Glas tut es in einem Pinch. Einfach etwas Zucker und Oregano einrühren, falls notwendig.
3. Gehzeit: Mit der Gärfunktion im AEG 9000 Dampfbackofen lässt sich die Gehzeit deutlich verkürzen – der Teig geht bei 35 °C kontrolliert und gleichmäßig auf, ganz ohne Zugluft.
Vegane Deep Dish Pizza vom Blech mit Salami & Peperoni
Zutaten
Für den Teig:
- 400 ml warmes Wasser
- 3 TL Trockenhefe
- 2 TL Zucker
- 650 g Weizenmehl (Type 550 oder 812)
- 15 g Salz
- 3 EL Olivenöl
- Olivenöl zum Einfetten
Für die Tomatensoße:
- 600 g stückige Tomaten
- 2 Knoblauchzehen
- 1 EL Olivenöl
- 3 TL Zucker
- 2 TL getrockneter Oregano
- Salz
- Pfeffer
Für die Toppings:
- 250 g veganer Mozzarella
- 150 g vegane Snack-Salami
Für das Chili-Honig-Öl:
- 2 EL neutrales Pflanzenöl
- 2 EL veganer Honig (z. B. Agavendicksaft)
- 0.5 TL Chiliflocken
Außerdem:
- Peperoni
- frisches Basilikum
Zubereitung
- Für den Teig warmes Wasser mit Zucker und Hefe vermischen und 10 Minuten stehen lassen. Danach Mehl, Salz und Olivenöl hinzugeben und alles zu einem glatten Teig vermengen – der Teig ist deutlich weicher als normaler Pizzateig, das ist hier so gewollt. Den Teig in eine leicht mit Öl gefettete Schüssel geben und abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde ruhen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat (oder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen).
Tipp: Wir haben den AEG 9000 Dampfbackofen im Büro und der hat praktischerweise eine Gärfunktion für Hefeteige. So geht der Hefeteig bei angenehmen 35 °C im Ofen kontrolliert auf, ganz ohne Zugluft. Einen besseren Ort für euren Hefeteig gibt es wahrscheinlich nicht, um herrlich fluffig zu werden.
Das Backblech (47 x 39 Zentimeter) großzügig mit Olivenöl einfetten. Teig auf das Blech geben und mit geölten Fingern in die Form drücken. Anschließend abgedeckt weitere 2–3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
Für die Tomatensoße Knoblauch fein hacken. Olivenöl in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, Knoblauch darin circa eine Minute anschwitzen. Stückige Tomaten, Zucker und Oregano hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen. Soße bei niedriger Hitze circa 20–30 Minuten einköcheln lassen, bis sie dickflüssig und leicht süßlich ist. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
Den Backofen auf 230 °C (Ober-/Unterhitze oder Steamify) vorheizen. Den Teig ohne Belag für 8–10 Minuten vorbacken, bis die Oberfläche leicht gestockt ist. Den veganen Mozzarella schon mal in Stücke zupfen und die vegane Snack-Salami in Scheiben schneiden.
Den Teig aus dem Ofen nehmen und mit Tomatensoße bestreichen. Den veganen Mozzarella und die Salami auf der Pizza verteilen. Die Pizza zurück in den Ofen schieben und bei 230 °C circa 15–18 Minuten backen.
Während der Backzeit das neutrale Pflanzenöl mit veganem Honig und Chiliflocken in einem kleinen Topf kurz erhitzen, die Peperoni in Scheiben und den Basilikum in Streifen schneiden.
Die Pizza aus dem Ofen nehmen, sofort mit dem heißen Chili-Honig-Öl beträufeln und mit Basilikum und Peperoni belegen.
